Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

 
 
 
 
 
 
 
 
Gruppenfoto MadMUN II
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MadMUN II - Syrien (Syrian Arab Republic)

Als Studentin der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg habe ich an der Uni-internen Simulation Ende 2001 in Peseckendorf, an der GerMUN 2002 in Wittenberg und am National Model United Nations 2002 in New York als Delegate teilgenommen.

Doch bis dahin war es ein langer Weg. Im Sommersemester 2001 ging MadMUN 2 los. Durch die Erfahrungsberichte einer meiner besten Freundinnen, die für MadMUN1 Cyprus vertrat, war ich super neugierig auf das Projekt. Im Sommersemester gab es einen ersten Überblick über die Strukturen und Arbeitsweisen der UN, verbunden mit kleinen Vorträgen und einer ersten Probiersimulation. Am Ende des Semesters gab es dann ein Auswahlinterview.
Ich wurde genommen. Yippie.
Dann begann eine sehr arbeitsintensive Phase, die bis heute anhält.

Als neues Mitglied der MadMun-Familie verbrachte ich den größten Teil meiner Zeit mit Recherchen im Internet, dem Schreiben von summerpaper, christmaspaper, countrypaper, diversen positionpaper, dem Ausarbeiten von Vorträge und Präsentationen. Nebenbei galt es, immer auf dem aktuellen Stand der Weltpolitik zu bleiben und sich umfassend über die politische Lage in Syrien zu informieren. Die Vorbereitung auf die Simulationen und die Teilnahme an den verschiedenen Simulationsveranstaltungen haben mein Politikverständnis enorm geschult.
Ein positiver Nebeneffekt meiner Teilnahme am Projekt waren meine sich schnell verbessernden Englischkenntnisse. Das ständige Recherchieren im Internet und das Lesen von englischsprachiger Literatur als Vorbereitung auf die Simulationen waren zu Beginn grosse Herausforderungen. Mit der Zeit wurde ich jedoch immer besser mit den Fachtermini vertraut und lernte schnell, neues Vokabular in meinen Wortschatz zu integrieren. War ich zu Beginn des Projektes noch sehr aufgeregt, meine Präsentationen in Englisch zu halten, stellte sich nach kurzer Zeit doch eine gewisse Routine ein. Ich habe heute keine Angst mehr davor, Englisch auch vor einer grossen Zuhörerschaft zu sprechen, obwohl ich sie manchmal wohl doch noch haben sollte.

Die Zusammenarbeit bei MadMun, das Teamwork, die gemeinsame Vorbereitung und Unterstützung bei den einzelnen Simulationen, das gemeinsame Reisen und Erleben mit den anderen Studenten hat solch ein Zusammengehörigkeitsgefühl zutage gebracht, wie man es sonst im Unialltag wohl kaum findet.
Es war unbeschreiblich atemberaubend bei NMUN 2002, als bei der Verleihung der Preise zum Abschluss der Konferenz in der General Assembly Hall in New York unser Land gleich zweimal belohnt wurde. Begeistert und mit einem ganz speziellen Verbundenheitsgefühl zur Syrian Arab Republic und seinen Bewohnern kehrte ich nach Hause zurück, um mich auf das nächste Zusammentreffen der Delegates zu freuen.
Ich konnte und wollte mich von dem Projekt und der MadMUN-Family noch nicht trennen, und so entschloss ich mich, als Teil des Organisationsteams MadMUN 3 zu betreuen. Ich wollte ein Stück von dem weitergeben, was mir meine Orgas (Nicole, Steffi, Ines, Alex, Kai, Micha, Kaspar) und natürlich Herr Wesel beibrachten. Ich musste nun zwar keine paper mehr selber schreiben, aber ich musste sie lesen und korrigieren - die Vorbereitung und Recherche blieb dieselbe, wenn nicht sogar noch intensiver. Wir versuchten unseren Delegates beizubringen, worauf es beim Schreiben der paper ankommt, warum die UN mit ihren einzelnen Organen so wichtig sind, wie sie aufgebaut sind, wo ihre Schwachpunkte liegen, und daß sich die Mühen eines Tages lohnen, wenn man erst einmal Simulationsluft geschnuppert hat.

Wir organisierten Simulationen, bereiteten unsere „Newies" darauf vor, suchten nach Förderern, die uns Unterstützung gaben u.s.w. Es war nicht immer einfach, aber unsere Delegates sind nun perfekt auf NMUN 2003 vorbereitet. Die Tatsache, dass sie bei einer Simulationen „rocken" können, bewiesen sie schon bei unserer internen Simulation auf der Huysburg und bei der GerMUN 2003 in Straußberg. Wir vom Orgateam haben dort die Simulationen auch mal aus einer anderen Perspektive kennengelernt - wir leiteten ein Komittee. Aber in NY können wir als Vertreter Südkoreas endlich wieder Delegate sein.
Das Projekt wurde / ist mein absoluter Lebensmittelpunkt. Ich bereue keinen Tag, denn es ist eine unglaubliche Erfahrung. Ich bin dankbar, meinen Horizont so erweitern zu dürfen, mit Menschen an der Seite, die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Das Magdeburger Model United Nations ist ein Zusammenspiel von vielen Einzelteilen, das zusammen etwas ganz Großes ergibt.

Sandy Cassuhn, 2002

Letzte Änderung: 01.06.2015 - Ansprechpartner: Webmaster
 
 
 
 
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MadMUN XIX
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